…und es geht noch weiter!

Nein, das Rauchverbot war noch nicht alles. Die Gesundheits- und Jugendschutzbewusste CDU-FDP-Allianz einigt sich nun auf ein nächtliches Alkohol-Verkaufs-Verbot, berichtet der Mannheimer Morgen.

Südwesten: Einigung auf nächtliches Alkoholverkaufsverbot

Stuttgart. In Baden-Württemberg darf nachts künftig kein Alkohol mehr verkauft werden. CDU und FDP haben sich heute auf eine entsprechende Regelung geeinigt. Ob das Alkoholverbot für Tankstellen und andere Verkaufsstellen schon von 22.00 Uhr an gelten soll, stehe noch nicht fest, teilte der FDP-Fraktionschef Ulrich Noll mit. Zunächst müsse es noch eine Anhörung mit Experten geben. Die CDU-Fraktion beharrt aus Gründen des Jugendschutzes auf ein Alkoholverkaufsverbot von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Im Gegenzug erklärte sich die CDU-Fraktion bereit, die Sperrzeiten für Gaststätten am Wochenende auf 5.00 Uhr, unter der Woche auf 3.00 Uhr zu verkürzen. (dpa)

Wir wollen nur Gutes

Der Comic aus der aktuellen Jungle World:
Jungle World Comic

„Auch Katzen kriegen Raucherlungen“

Bei gmx gefunden:

Berlin (dpa/tmn) – Auch wenn Rauchern die eigene Gesundheit egal ist, sollten sie Tierschützern zufolge zumindest ihrer Katze zuliebe auf Nikotin verzichten. Das Passivrauchen könne bei den Tieren erwiesenermaßen zu Krebs führen, teilt die Aktion Tier in Berlin mit.
Die Vierbeiner sind gefährdeter als andere Haustiere. So erkranken Katzen in Raucher-Haushalten doppelt so häufig an Krebs wie Artgenossen in rauchfreien Zonen. Rauchen gar zwei Menschen in der Wohnung, steige das Risiko auf das Vierfache, heißt es unter Berufung auf US-amerikanische Studien.
Obduzierte Katzen aus Raucher-Haushalten weisen den Angaben zufolge deutliche schwarze Beläge in der Lunge auf. Sie erkranken vermutlich deswegen häufiger als andere Tiere, weil sie über ihre ausgeprägte Fellpflege die Schadstoffe nicht nur über die Lunge aufnehmen, sondern auch über den Magen-Darm-Trakt.

Ich sag nur: Die Freunde unserer Feinde sind auch unsere Feinde! Oder was sollen wir von denen halten?

Religiöse Motivation?

Die Verachtung jedes Lustgewinns, insbesondere mit Hilfe extern zugeführter Mittel, ist bekanntlich klassischerweise etwas religiös motiviertes. Immerhin hat es die katholische Kirch im Lauf der Jahrhunderte wenigstens geschafft, diese Moralisierei hinter sich zu lassen und wenigstens das Saufen zu einer Tugend erklärt.
Hat nicht zuletzt deshalb der Protestantismus damals viele (verklemmte) Anhänger gewonnen?
Egal, es wäre doch mal interessant, den Zusammenhang zwischen der Religion und der Ausprägung der Raucherdiskriminierung bundesländerabhängig zu untersuchen. Bei den Vorreitern des Rauchverbots Baden-Württemberg (Katholiken), Mecklenburg-Vorpommern (Protestanten/Heiden) und Niedersachen (Schafe/Schweine) gab es ja erstmal keine eindeutige Tendenz.
Offene Forschungsfrage!

Null Toleranz

Das Leben ist nicht einfach… Ich könnte Stunden lang Geschichten erzählen, von den zahllosen Tabaksteuererhöhungen, von Gesundheitskampagnen, von ausgrenzenden „Bereichen“ an den Bahngleisen, von unsensiblen Gästen an den Nachbartischen in den Restaurants und … das hat uns allen den härtesten Schlag versetzt … dann kam dieser vermaledeite 25. Juli 2007. Ein harter Schlag, keine Frage. Aber so leicht geben wir nicht auf. Der Kumpanei von meist gün-gefärbter „Gesundheits“-Politik, Paragrafenbürokratie und dem bürgerlichen Konsens, der geradezu nach staatlichem Zugriff auf unserer Körper schreit, werden wir etwas entgegensetzen. Wir werden ihn kippen, diesen angeblichen „Konsens“ der bürgerlichen Gesellschaft, der immer nur durch Ausgrenzung der ungewünschten Minderheiten durchzusetzen war. Vorwärts, zum Licht, zur Freiheit!



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